Geotextilien sind im Verkehrswegebau eine kostengünstige und umweltfreundliche Alternative zu herkömmlichen Bauverfahren.
Ein Beispiel dafür ist die vor wenigen Wochen mit Geogittern von TENSAR abgeschlossene Sanierung einer innerstädtischen Straße mit hohem Schwerlastverkehr-Aufkommen in Bielefeld.
Durch das gestiegene LKW-Aufkommen in der Güterloher Straße hatte die Fahrbahn starke Risse bekommen und war dringend sanierungsbedürftig. Die Risse zeigten sich auf der vollen Fahrbahnbreite, allerdings ohne Tragfähigkeitsmangel (lt. FGSV-Arbeitspapier Nr. 69). Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens musste die Sanierung möglichst schnell und bei höchstens halbseitiger Sperrung der Straße erfolgen.
Die Lösung
Durch eine „bewehrte Sami“ unter Einsatz einer Asphalteinlage (Tensar Glasstex P100, ein mit Glasfaser verstärkter Vliesstoff) sollte auf der Grundsubstanz aufgebaut werden. Die Asphalteinlage hat den Vorteil, dass sie die Lebensdauer der Straße deutlich verlängert.
Projektbeschreibung
Die Asphalteinlage als „bewehrte SAMI“ sollte auf der gefrästen Fläche unter dem neuen Binder und der Decke angeordnet werden. Aufgrund des teilweise nach dem Fräsen vorgefundenen alten Pflasters wurde vor Ort entschieden, die Asphalteinlage zwischen der Decke und dem Binder einzubauen.
An einigen Stellen mussten Pflastersteine entfernt und durch eine neue Tragschicht ersetzt werden. Hier konnte auf eine Asphalteinlage verzichtet werden. In zwei Abschnitten wurde das Tensar Glasstex P100 durch einen Fachverleger eingebaut und von der Baufirma zügig überbaut. Durch die reibungslose Zusammenarbeit zwischen der Bauüberwachung des Auftraggebers, dem Fachverleger und TENSAR wurde die Baumaßnahme innerhalb kurzer Zeit erfolgreich realisiert.
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