19/5/2009 |
Lärmschutz mit neuem Gesicht |
Ausgangslage
Die Wohnsiedlung "Kerksiek" liegt in einer landschaftlich reizvollen Umgebung nördlich der Ortsteile Ehmen und Mörse. In Anlehnung an den hochwertigen Charakter des Gebietes sah das Lärmschutzkonzept entlang der Salzwedler Straße (K115) einen natürlichen Lärmschutzwall vor. Ziel war es, den Lärmschutz besser ins Landschaftsbild einzubinden. Deshalb wird der etwa 500 Meter lange und bis zu vier Meter hohe Wall nach Norden hin mit Gehölzstrukturen bepflanzt.
Die Tensar – Lösung
Für den Bau wurde das System „Tensar Grün SG“ eingesetzt. Um den Wellen-Effekt zu erzielen, wurden die Stahlgitterelemente auf 80° vorgebogen, um sie dann durch Ausbildung von unterschiedlich tiefen Bermen so anzuordnen, dass die Außenneigungen von 50° bis 70° erreicht werden. Eine Kraftübertragung durch Reibung war nicht zugelassen. Die Systemkomponenten für dieses voll begrünbare Steilböschungssystem wurden auf Basis der vorhandenen Bausituation, unter Berücksichtigung aller relevanten Bodendaten und Lasteinwirkungen entworfen bzw. bemessen.
Nachdem das Büro für Landschaftsarchitektur, Häfner/Jiménez aus Berlin die Entwurfsplanung abgeschlossen und der Stadt Wolfsburg vorgestellt hatte, wurde die GfL Planungs- und Ingenieurgesellschaft GmbH aus Wolfsburg mit der Ausschreibung, Vergabe und Bauüberwachung dieser Maßnahme beauftragt. Der Auftrag wurde an die Fa. Osterburger Straßen-, Tief- und Hochbau GmbH, Betriebsstätte Wolfsburg vergeben, die mit den Arbeiten im September 2008 begann.
Flyer Downloadhier
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